FOTOREPORTAGEN | STORIES & NEWS der freien Foto-Journalistin Mag. Sabine Hütter
EVENTS, EREIGNISSE & ERLEBNISSE
MESSE neu denken, bedeutet ein Festival der Sinne - ‘Wohnen & Interieur’ in Wien
Vom Marktplatz der Information zum Raum der Erfahrung: Die neue Existenzberechtigung von Publikumsmessen
Lange Zeit galten Publikumsmessen als Schaufenster der Innovation. Wer wissen wollte, was neu ist, was kommt, was zählt, ging auf die Messe. Heute hat sich diese Funktion grundlegend verschoben. Das Internet ist schneller, umfassender und jederzeit verfügbar. Informationen zirkulieren in Echtzeit, Produktneuheiten sind global abrufbar, Vergleiche nur einen Klick entfernt. In einer Welt permanenter Verfügbarkeit scheint die klassische Rolle der Messe als Informationsvermittler weitgehend obsolet geworden zu sein.
METHODE VORWERK - Thermomix, Kobold und die Zukunft von Messen
Vom Marktplatz der Information zum Raum der Erfahrung: Die ‚Methode Vorwerk‘ prägt ein neues Messeverständnis
„Business ist People.“ – Mit dieser ebenso einfachen wie prägnanten Aussage bringt Stefan Holböck, Branch Manager von Kobold Austria (Vorwerk), auf den Punkt, was viele digitale Strategien bis heute nicht vollständig ersetzen können: die Kraft der menschlichen Begegnung.
Alexandra Ranak stellt auf ‘Unikatewelt’ aus
Alexandra Ranak - die steirische Künstlerin präsentiert ihre Bronze-Skulpturen im Rahmen der ‘Unikatewelt’. Wo Gestaltung auf Lebensgefühl trifft, entsteht ein Raum, in dem Kunst nicht nur betrachtet, sondern erlebt wird. Genau in diesem Spannungsfeld zwischen Design, Alltag und künstlerischem Ausdruck präsentierte sich die steirische Künstlerin Alexandra Ranak einem breiten Publikum – dort, wo Wohnen zur Bühne für Individualität wird und Kunst ihren unmittelbaren Platz im Leben der Menschen findet.
Lokal-Augenschein: Leopoldauer Alm – Wiens XXL-Kult seit 1996
Trotz aller Show und Social-Media-Präsenz bleibt die Küche der eigentliche Star. Saftige Stelzen, butterzarte Ripperl, bodenständige Suppen – die Leopoldauer Alm lebt von Handwerk und Herzblut. Das Personal ist aufmerksam, flink und herrlich weit entfernt von sprichwörtlichen Wiener Granteln. Wer hier einkehrt, erlebt keine gehobene Gastronomie, sondern ehrliche Wirtshauskultur mit Unterhaltungswert. Soweit das Urteil von Sabine Hütter.
Im Schatten des Riesenrads – Wiens Anachronismus
November im Prater – Wiens Antwort auf die Hochglanz-Idylle
Wenn Nebel über der Stadt liegt und die Luft nach feuchtem Laub und altem Holz riecht, verliert das Riesenrad jeden touristischen Glanz. Es wird zu einem beinahe metaphysischen Ort. Der Prater ist leer, das Licht gedämpft, der Wind trägt den Geruch von Metall und Erde. Wer jetzt unter den Speichen spaziert, erlebt eine Ruhe, die man in einer Welt des virtuellen Sperrfeuers kaum noch findet.
CAFÉ ZARTL - Eine Liebesbeziehung auf wienerisch
Liebeserklärung ans Café Zartl von Mag. Sabine Hütter - In Wien bilden das Hawelka und das Sperl die schillernde Frontlinie der Kaffeehauskultur – die großen Namen, die in jedem Reiseführer stehen, in jeder Fernsehdokumentation auftauchen, mit Touristen gefüllt, die auf der Suche nach dem „echten Wien“ sind. Doch das, was ich an Wien wirklich liebe, liegt nicht im Rampenlicht, sondern eine Spur dahinter – in der Rasumofskygasse, Ecke Marxergasse, im Dritten. Dort steht das Café Zartl.