FOTOREPORTAGEN | STORIES & NEWS der freien Foto-Journalistin Mag. Sabine Hütter
EVENTS, EREIGNISSE & ERLEBNISSE
KATASTROPHEN-ALARM, SCHNEEBRUCH und STROMAUSFALL in der Steiermark
Viele Verbindungsstraßen im Dreieck zischen Feldbach, Kapfenstein und Bad Gleichenberg sind auch 24 Stunden nach dem extremen Schneefall noch völlig unpassierbar. Umgestürzte Bäume und unklare Gefahrenlagen machen das Befahren unmöglich. Selbst eine Begehung kann nur unter größter Vorsicht und Aufsicht erfolgen.
60 - 80 Zentimeter nasser Neuschnee haben gestern für eine landesweite Auslösung des ‘AT ALERT’ gesorgt. Heute, rund 24 Stunden später, zeigt sich wie dramatisch die Lage wirklich war und teilweise immer noch ist.
“FELDBACH VERRÜCKT?” - Fasching-Dienstag im Vulkanland
Der Fasching in Feldbach zeigte sich heuer deutlich bodenständiger, als es große Faschingsnarrative oft versprechen. Wer einen urbanen Ausnahmezustand oder eine spontane Massenekstase erwartete, musste seine Erwartungen rasch justieren. Der Auftakt erinnerte in Atmosphäre und Dynamik eher an einen geselligen Weihnachtsmarkt – nur eben mit deutlich mehr Farbe, Fantasie und Verkleidung. NAch einem verlängerten ‘Vorglühen’ sprang dann der Funke aber doch über.
JUGEND-BLASKAPELLE FERNITZ erobert den Bauernbundball
Jugend-Blaskapelle Fernitz - unbesungene Helden des 75. Bauernbund Balls 2026
Ein Erlebnisbericht vom 75. Steirischen Bauernbundball in Graz von Sabine Hütter
Würdigung von Tradition und Enthusiasmus. Seit 1983 tragen die aktiven Mitglieder die Erzherzog-Johann-Tracht – ein sichtbares Bekenntnis zur steirischen Identität. Internationale Auftritte, von München bis Kiel, von Ungarn bis in die Türkei, machten den Namen Fernitz weit über regionale Grenzen hinaus bekannt. Mit Auszeichnungen wie dem „Steirischen Panther“ und der Robert-Stolz-Medaille.
BAUERNBUND BALL 2026 – 16.000 Helden im steirischen Wald
Bauernbundball 2026 – 16.000 Helden im steirischen Wald
Ein Erlebnisbericht vom 75. Steirischen Bauernbundball in Graz von Sabine Hütter
16.000 Menschen, die auf 40.000 Quadratmetern pure Lebensfreude vermittelten: Das wären rein rechnerisch 2,5 Quadratmeter für jeden. Ich denke, die haben weite Teile des Parkplatzes dazugerechnet, denn gefühlt war es „g’steckert voll“, wie wir Steirer zu sagen pflegen – umfallen konnte hier keiner.
Der günstigste Weihnachts-Markt Österreichs
Diskonter Hofer setzt in Salzburg ein starkes Zeichen - ein Euro für Glühwein und 25.000 Euro für ‘Ö3-Spendenaktion’.
Mit dem Hofer Christkindlmarkt in Salzburg hat der Diskonter im Advent ein Projekt realisiert, das in mehrfacher Hinsicht aus dem Rahmen fällt. Preislich. Konzeptionell. Und gesellschaftlich. Der Anspruch war klar formuliert: ein Weihnachtsmarkt, der für alle leistbar bleibt. Die Umsetzung folgte dieser Linie konsequent – und wurde von den Besuchern durchweg positiv aufgenommen.
FEHRINGER ADVENTS-KONZERT 2025
Feierliches musikalisches Highlight mit dem Ensemble ‘Vocativ’ auf Einladung von ‘Verena’s Happy Voices’
Der Advent neigte sich dem Ende zu und in die weihnachtliche Vorfreude mischte sich das Interesse an einer weiteren Darbietung von zwei außergewöhnlichen Chören im steirischen Vulkanland. Die Pfarrkirche füllte sich zügig, die Bänke reichten kaum aus. Das Adventkonzert von Verena’s Happy Voices mit dem Gastchor Ensemble Vocativ bildete einen festlichen Höhepunkt in der Fehringer Vorweihnachtszeit.
Weihnachts-Märkte in Budapest - Experten-Tipps von Sabine Hütter
Fünf wertvolle Tipps von Fotografin Sabine Hütter, Wien
Budapest ist in der Vorweihnachtszeit ein buntes Kaleidoskop aus Lichtern, Düften und Geschichten. Bei so vielen Eindrücken kann man sehr schnell den Überblick verlieren. Aus diesem Grund hier die 5 bedeutendsten Weihnachtsmärkte, beurteilt von der Wiener Society Photography Chefin Sabine Hütter, die seit 20 Jahren Hochzeiten, Menschen und Events mit einer unverwechselbaren visuellen Handschrift dokumentiert.
Riegersburg Off-Season: Ruhe vor dem Höllenspektakel
Riegersburg im späten November ist mehr als ein romantisches Postkartenmotiv. Der Ort ist still, geradezu abwartend. In wenigen Tagen zieht hier eine der lautesten Traditionen der Steiermark durch die Gassen: Krampusse, Feuer, Glocken, Masken, Chaos in Fell und Hörnern.
Jetzt aber ist der Ort im Standby-Modus. Keine Fotomotive, "die mit Lichthupe auf den Fotografen zurasen“, sondern viele kleine Momente, die Konzentration und Achtsamkeit verlangen.
Vor-weihnachtlicher Streifzug durch Graz
Wann immer sich die Gelegenheit ergibt, beginnt die Adventzeit für die Hochzeitsfotografin Sabine Hütter mit einem Streifzug durch ihre alte Studentenstadt Graz. Es ist inzwischen mehr als ein Vierteljahrhundert her, seit sie dort Vorlesungen besuchte, von Café zu Café wechselte, die Stunden zwischen Seminaren in den Altstadtgassen vertrödelte – und schon damals hatte diese Stadt im Winter ihren ganz eigenen Charakter. Heute wirkt vieles moderner, manches touristischer, doch das Gefühl, das Graz im Advent vermittelt, hat sich kaum verändert. Es ist das Spiel aus Lichtern, Düften und Geräuschen, das die Stadt in eine besinnliche Kulisse verwandelt.
“Z'sammstehn, Wein kosten” im Weingut Leitgeb
In der Vinosophie Leitgeb, in Trautmannsdorf, wird bis in den Dezember hinein nicht nur eingeschenkt, hier wird aufgespielt. Wer den kleinen, stilvollen Treffpunkt betritt, merkt sofort: Wein ist hier nicht nur Genuss, sondern Klang, Atmosphäre und Gefühl. Denn wo gute Tropfen den Gaumen inspirieren, sorgt Musik für die passende Seele im Raum.
Erfolgreich im Kampf gegen Internet-Giganten - Modehaus Hufnagl
Seit mehr als 100 Jahren gibt es das familiengeführte Modehaus Hufnagl, in Bad Gleichenberg. Unter der innovativen Hand von Mag. Isabel Tropper-Hölzl gelingt es nun dem gigantischen Druck des Onlinehandels standzuhalten. Mag. Sabine Hütter hat sich vor Ort auf die Spurensuche gemacht und mit der geschäftsführenden Gesellschafterin über ihre Unternehmensstrategie und das Rezept unterhalten, mit dem es gelingt, eine der bedeutsamsten Schlüsselfiguren im niedergelassenen Textilhandel der Steiermark zu bleiben.
FASHION SHOW im MODEHAUS HUFNAGL, in Bad Gleichenberg
Seit vielen Jahren steht das familiengeführte Haus für tragbare, stilvolle Mode in einem familiären und persönlichen Ambiente. Unternehmerin Mag. Isabel Tropper-Hölzl versteht es mit einem engagierten Team, Mode nicht nur auszustellen, sondern zu inszenieren – nahbar, tragbar und für echte Menschen gemacht.
Ein Höhepunkt im Jahreslauf sind dabei die Fashion Shows, die sich bei der überregionalen Kundschaft großer Beliebtheit erfreuen.
Künstliche Intelligenz im Handwerk
Handwerksregion im Steirischen Vulkanland mit KI-Impuls
Die Initiative FAIRing, ein gemeinsames Innovationsprojekt der Vulkanland-Gemeinden Fehring, Kapfenstein und Unterlamm, lud den Tiroler Digitalisierungsexperten Christoph Holz zu einem hochkarätigen Impulsvortrag nach Brunn ein. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie künstliche Intelligenz, Automatisierung und digitale Transformation die Arbeitswelt und regionale Wirtschaft verändern.
KI, Mittelmaß und die Zukunft der Fotografie
Christoph Holz im Interview mit der Fotojournalistin Mag. Sabine Hütter - Der diplomierte Informatiker und Raumfahrttechniker aus Tirol, gehört zu den gefragtesten Keynote Speakern für künstliche Intelligenz und Digitalisierung im deutschsprachigen Raum. Seine Vorträge verbinden technologische Entwicklung mit gesellschaftlicher Wirkung – verständlich, unterhaltsam und immer mit Blick auf den Menschen. Im Interview gibt der KI-Experte überraschende Einblicke, die weit über technische Innovationen hinausgehen.
HÖLLEN-SPEKTAKEL der NEUHAUSER BURG-TEIFLN
Höllentanz und Krampuslauf - zu den Klänge von Rammstein vibrierte die Stimmung in Neuhaus am Klausenbach. Schaurig-schöne Gestalten der Finsternis beherrschten die Laufbahn, begleitet von Bengalo-Nebel, Rauchbomben und dem tiefen Dröhnen der Höllenglocken. Einige der Gruppen setzten auf eindrucksvolle Steampunk-Ästhetik, andere auf postapokalyptische Anmutungen, die stark an das sechsfach oscar-prämierte Kino-Epos Mad Max – Fury Road erinnerten.
Vulkanland-Markt Bad Gleichenberg: Saisonabschluss
Vorläufiger Zapfenstreich - Gestern fand in der altehrwürdigen Kurstadt Bad Gleichenberg der letzte Vulkanland-Markt der Saison statt – ein stimmungsvoller Höhepunkt, bevor im Advent die traditionellen Weihnachtsmärkte in der Südoststeiermark öffnen. Der Markt ist längst mehr als ein Wochenend-Event: Er gilt als Paradebeispiel dafür, wie die konsequente Entwicklung einer Regionalmarke – „Steirisches Vulkanland“ – einer ehemals erlebnisarmen, wirtschaftlich schwachen Gegend neue Vitalität eingehaucht hat.
Baden bei Wien - Wo die Kaiserzeit noch atmet
Wenn Legenden sterben: am 11. November leuchten in vielen Städten und Gemeinden bunte Laternen. Kinder ziehen singend durch die Straßen – aber kaum jemand weiß noch, warum. Der Gedenktag des Heiligen Martin von Tours (316 bis 397 n. Chr.) ist vielerorts zum neutralen „Laternenfest“ geworden. Die religiöse und moralische Botschaft – Mitgefühl, Nächstenliebe und das Teilen – ist weitgehend aus dem kollektiven Bewusstsein verschwunden.
Der Tod von Sankt Martin - Auferstehung als buntes Laternenfest
Wenn Legenden sterben: am 11. November leuchten in vielen Städten und Gemeinden bunte Laternen. Kinder ziehen singend durch die Straßen – aber kaum jemand weiß noch, warum. Der Gedenktag des Heiligen Martin von Tours (316 bis 397 n. Chr.) ist vielerorts zum neutralen „Laternenfest“ geworden. Die religiöse und moralische Botschaft – Mitgefühl, Nächstenliebe und das Teilen – ist weitgehend aus dem kollektiven Bewusstsein verschwunden.
Lokal-Augenschein: Leopoldauer Alm – Wiens XXL-Kult seit 1996
Trotz aller Show und Social-Media-Präsenz bleibt die Küche der eigentliche Star. Saftige Stelzen, butterzarte Ripperl, bodenständige Suppen – die Leopoldauer Alm lebt von Handwerk und Herzblut. Das Personal ist aufmerksam, flink und herrlich weit entfernt von sprichwörtlichen Wiener Granteln. Wer hier einkehrt, erlebt keine gehobene Gastronomie, sondern ehrliche Wirtshauskultur mit Unterhaltungswert. Soweit das Urteil von Sabine Hütter.
Im Schatten des Riesenrads – Wiens Anachronismus
November im Prater – Wiens Antwort auf die Hochglanz-Idylle
Wenn Nebel über der Stadt liegt und die Luft nach feuchtem Laub und altem Holz riecht, verliert das Riesenrad jeden touristischen Glanz. Es wird zu einem beinahe metaphysischen Ort. Der Prater ist leer, das Licht gedämpft, der Wind trägt den Geruch von Metall und Erde. Wer jetzt unter den Speichen spaziert, erlebt eine Ruhe, die man in einer Welt des virtuellen Sperrfeuers kaum noch findet.